Veränderung beginnt nicht dort, wo wir uns erklären oder verbessern wollen. Sondern dort, wo wir beginnen, dem zuzuhören, was in uns wirkt. Auch dann, wenn wir es lange umgangen haben.
In meiner Arbeit geht es nicht darum, Symptome oder alte Muster „wegzumachen“.
Es geht darum zu verstehen, welcher inneren Logik dein Erleben folgt und was dein System eigentlich für dich versucht.
Ich begegne dir auf Augenhöhe. Von Mensch zu Mensch. Von Herz zu Herz. Von Seele zu Seele.
Mit Präsenz, Klarheit und dem Vertrauen, dass dein Körper und deine Psyche immer auf Entwicklung ausgerichtet sind.
Ganzheitliche Psychotherapie bedeutet für mich, psychologische Erkenntnisse, Körperwahrnehmung und Bewusstseinsarbeit so zu verbinden, dass sie deiner aktuellen Lebensphase und deinem Prozess dienen.
Alle therapeutischen Zugänge, mit denen ich arbeite, dienen demselben Ziel: das sichtbar zu machen, was in dir bewusst und unbewusst wirkt und dich darin zu begleiten, dich innerlich selbst zu führen.
Welche Ebene wir gemeinsam betrachten, das Unbewusste, innere Beziehungsmuster, den Körper oder den bewussten Dialog,
ergibt sich aus deinem Prozess.
Die Hypnotherapie bildet den zentralen Zugang meiner Arbeit.
Sie ermöglicht einen direkten Kontakt zu deinem Unbewussten. Dorthin, wo viele emotionale Prägungen, Überzeugungen und automatische Reaktionen gespeichert sind.
Therapeutische Hypnose ist kein Kontrollverlust und keine Showhypnose.
Du bleibst jederzeit präsent, ansprechbar und handlungsfähig. Gleichzeitig entsteht ein Zustand tiefer innerer Sammlung, in dem dein System beginnen kann, sich neu zu ordnen, ohne Druck und ohne etwas „machen zu müssen“.
In diesem Raum werden Schutz- und Anpassungsprogramme erfahrbar,
die dir einmal geholfen haben, dich zu orientieren, zu schützen oder stabil zu bleiben.
Nicht um sie zu korrigieren, sondern um sie aus heutiger Perspektive zu verstehen.
Veränderung geschieht hier nicht allein über Einsicht, vielmehr über Erfahrung.
Was sich in der Hypnose zeigt, folgt oft inneren Mustern, die sich über Jahre und Jahrzehnte gebildet haben.
Viele unserer heutigen Reaktionen haben ihre Wurzeln in frühen Beziehungserfahrungen.
Die Schematherapie hilft, diese inneren Muster sichtbar zu machen. Nicht als Problem, sondern als Ausdruck einer inneren Logik.
In der gemeinsamen Arbeit wird erkennbar, welche inneren Anteile in bestimmten Situationen aktiv werden: zum Beispiel verletzliche kindliche Anteile, kritische innere Stimmen
oder stark kontrollierende Schutzmechanismen.
Diese Muster erklären, warum sich bestimmte Situationen heute intensiver, enger oder bedrohlicher anfühlen, als sie es aus erwachsener Perspektive eigentlich müssten.
Die schematherapeutische Einordnung schafft Verständnis und Orientierung für das, was sich in der Hypnose zeigt. So entsteht ein innerer Zusammenhang statt Selbstvorwurf.
Die klientenzentrierte Gesprächstherapie nach Carl Rogers bildet das Fundament meiner therapeutischen Haltung.
Sie schafft einen Raum, in dem du mit allem da sein darfst, was sich zeigt. Ohne Bewertung, ohne Erwartung und ohne Druck.
Durch empathisches Zuhören, Echtheit und Wertschätzung entsteht eine Beziehung,
in der innere Prozesse sich sortieren und vertiefen können.
Oft ist es diese Erfahrung von wirklicher Begegnung, die Entlastung und innere Sicherheit entstehen lässt.
Gespräche dienen dabei nicht dem endlosen Analysieren, sondern der Integration dessen,
was innerlich bereits in Bewegung gekommen ist.
Viele dieser Prozesse zeigen sich jedoch nicht nur im Erleben, sie finden ihren Ausdruck auch im Körper.
Viele Erfahrungen werden nicht nur erinnert, sondern im Körper gespeichert.
Anspannung, Erschöpfung oder innere Unruhe zeigen sich oft zuerst auf dieser Ebene.
Yogatherapeutische Elemente unterstützen dabei, den Körper wieder als sicheren Ort wahrzunehmen. Durch achtsame Bewegung, Atemarbeit und Körperwahrnehmung
kann sich innere Spannung regulieren und emotionale Erfahrung verkörpern.
In meiner Arbeit nutze ich Yogatherapie nicht als Leistungs- oder Fitnessansatz,
sondern als sanfte Möglichkeit, innere Prozesse zu begleiten und zu erden.
Der Körper wird nicht „bearbeitet“, er wird als Teil des inneren Systems verstanden.
Auch unser Umgang mit Essen ist Ausdruck dieser Beziehung zum eigenen Körper.
Unsere Beziehung zum Essen spiegelt oft unsere Beziehung zu uns selbst. Essen kann beruhigen, regulieren, trösten oder kontrollieren, besonders in Phasen innerer Anspannung oder Überforderung.
In meiner Arbeit verbinde ich psychotherapeutische und ernährungspsychologische Perspektiven. Es geht nicht um Diäten oder Regeln, sondern darum zu verstehen, welche Funktion Essen im inneren System erfüllt.
Diese Erkenntnisse fließen behutsam in die therapeutische Hypnose ein, um neue, selbstfürsorgliche Wege im Umgang mit dem eigenen Körper zu ermöglichen.
Nicht gegen dich. Für dich und in Beziehung mit dir.
Alle diese Ansätze dienen einem Ziel: dich in deinem individuellen Prozess zu begleiten. Achtsam, klar und in deinem Tempo.
Neben den therapeutischen Methoden prägt vor allem meine Haltung die Arbeit.
Sie bildet den Rahmen, in dem Veränderung möglich wird. Sicher, klar und menschlich.
Diese Haltung zeigt sich in vier Aspekten, die meine Prozessbegleitung tragen und verbinden.
Fundierte psychologische Ansätze geben Orientierung und Halt. Sie helfen, innere Muster, emotionale Reaktionen und körperliche Stresszustände einzuordnen ohne dich zu pathologisieren oder zu bewerten. Unsere Psyche und unser Gehirn folgen einer inneren Logik. Auch dann, wenn wir uns selbst manchmal nicht verstehen oder an uns zweifeln. Viele Reaktionen, die heute erschöpfen oder irritieren, waren früher sinnvolle Anpassungen. Wenn diese Zusammenhänge sichtbar werden, entsteht Entlastung. Du beginnst, dich selbst nicht länger zu verurteilen, sondern zu verstehen. Dieses Verstehen schafft Sicherheit und bildet die Grundlage für nachhaltige Veränderung.
Spiritualität ist in meiner Arbeit kein Ort, an dem du dich vor dem Leben versteckst. Sie erweitert den Blick nach innen. Dorthin, wo Bewusstheit, Sinn und innere Ausrichtung entstehen. Spiritualität bedeutet hier, diesen inneren Raum ernst zu nehmen. Wahrzunehmen, was in dir wirkt, und dich mit etwas Größerem zu verbinden: mit Vertrauen, innerer Führung oder dem Gefühl von Getragen-Sein. Sie unterstützt dich dabei, dich nicht weiter im Funktionieren zu verlieren, sondern deinem Leben von innen heraus Bedeutung zu geben. Ohne Dogma. Ohne Konzepte. Ohne Selbstoptimierung.
Veränderung geschieht nicht allein durch Methoden, sondern in Beziehung. In der therapeutischen Begleitung ist es oft die Qualität des menschlichen Kontakts, die den Raum für Entwicklung öffnet. Empathie bedeutet in meiner Arbeit, dir auf Augenhöhe zu begegnen: mit echter Präsenz, Mitgefühl und Offenheit. Nicht, um etwas zu „reparieren“, sondern um einen Raum zu halten, in dem auch Verletzlichkeit, Scham oder Unsicherheit ihren Platz haben dürfen. In dieser Beziehung entsteht etwas, das sich nicht machen lässt aber wirkt.
Klarheit bedeutet in meiner Arbeit nicht, schnelle Antworten zu geben oder Lösungen vorzugeben. Sie entsteht dort, wo innere Zusammenhänge sichtbar werden und neue Perspektiven auftauchen dürfen. Ich begegne dir mit der inneren Gewissheit, dass alles, was du für deinen Prozess brauchst, bereits in dir angelegt ist. Auch dann, wenn du selbst gerade keinen Zugang dazu spürst oder dich orientierungslos fühlst. Klarheit zeigt sich im Erkennen innerer Dynamiken, im Verstehen von Mustern oder in dem Moment, in dem neue Handlungsmöglichkeiten sichtbar werden. Diese Form von Klarheit schafft Orientierung und unterstützt dich dabei, deiner eigenen inneren Führung wieder zu vertrauen.
Dieser therapeutische Ansatz richtet sich an Frauen ab 40, die spüren, dass sie an einem inneren Wendepunkt stehen.
Nicht, weil etwas „kaputt“ ist. Sondern weil das bisherige Funktionieren innerlich nicht mehr trägt.
Vielleicht kennst du auch dieses leise Empfinden, dich selbst ein Stück weit vermisst zu haben.
Oder das Gefühl, dass das Leben zwar weiterläuft, du ihm innerlich aber nicht mehr wirklich verbunden bist.
Dieser Ansatz ist weniger geeignet, wenn du nach schnellen Lösungen, klaren Techniken oder weiteren Optimierungsstrategien suchst. Veränderung geschieht hier nicht über Druck oder „funktionieren“, sondern über Bewusstwerdung, Beziehung und innere Erfahrung.
Wenn du spürst, dass es für dich nicht mehr darum geht, dich zu reparieren oder zu verbessern, sondern dir selbst ehrlich zu begegnen, dann bietet dieser Ansatz einen geschützten Raum für genau diesen Prozess.
Deine Visionen werden erst klar, wenn du in dein eigenes Herz blicken kannst. Wer nach außen schaut, träumt, wer nach innen schaut, erwacht.
- C. G. Jung
Spiritualität & Psychologie bedeutet für mich, nach innen zu schauen. Dort beginnt Bewusstwerdung, dort entsteht Klarheit.